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Batterien kommen dort zum Einsatz, wo keine direkte Stromzufuhr existiert.
Viele elektronische Geräte, darunter Uhren, Handys oder tragbare MP3-Player und Radios können entweder über eine direkte Verbindung an das Stromnetz oder über eine Batterie betrieben werden. Daneben findet man Batterien auch in Kraftfahrzeugen (als Starterbatterie) oder in Elektrofahrzeugen (als Traktionsbatterien). Grundsätzlich wird die Zusammenschaltung galvanischer Zellen als Batterie bezeichnet. Innerhalb einer galvanischen Zelle wird chemische in elektrische Energie umgewandelt, was wiederum Spannung erzeugt, die sich über den Kontakt mit dem jeweiligen elektronischen Gerät entladen kann. Dies funktioniert mittels der Kombination zweier unterschiedlichen Elektroden und einem Elektrolyten. Dabei unterscheidet man zwei Arten von Batterien: die Primärzellen und die Sekundärzellen. Beide Modelle verfügen über das gleiche Potenzial und können verschiedene elektronische Geräte zuverlässig betreiben. Der wesentliche Unterschied besteht in der Auflade-Option: Während die Primärzellen nach dem Gebrauch nicht mehr wiederverwertet und entsorgt werden müssen, können Sekundärzellen (auch Akkumulatoren genannt) erneut aufgeladen werden. Das Gehäuse der „Akkus“ bleibt also das Gleiche, während die galvanischen Zellen im Innern wieder neu mit Energie versorgt werden können. Im Handel sind Primär- und Sekundärzellen zumeist deutlich als solche gekennzeichnet. Man kann die beiden Batterie-Typen jedoch auch an ihrer Zusammensetzung erkennen. So enthalten viele Einmalbatterien häufig Lithium, Alkali-Mangan- sowie Zink-Kohle-Gemische oder Quecksilber. Die sekundären Zellen basieren auf anderen Zusammensetzungen wie beispielsweise der aus dem Mobilfunk bekannten Lithium-Ionen-Kombination oder einem Nickel-Cadmium-Akku.
 

Unterschiede

Sowohl herkömmliche Batterien als auch Akkumulatoren erreichen eine Leistung von bis zu 3,7 Volt pro Zelle. Über die Vor- und Nachteile beider Modelle lässt sich streiten. Die Akkus eignen sich insbesondere dort, wo eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet werden muss: sie übernehmen beispielsweise in Krankenhäusern oder Rechenzentren den Betrieb bei temporären Stromausfällen und laden sich danach wieder von selbst auf. Auch unter Umweltaspekten geben viele Nutzer dem Akku den Vorzug. Jedoch auch Akkus müssen irgendwann einmal fachgerecht entsorgt werden. Dass dies gerade in Deutschland ein vieldiskutiertes Thema ist, beweist die eigens verfasste Batterieverordnung, die die Entsorgung bzw. Rücknahme durch den Handel regelt. Zwar entladen sich alle Batterien geringfügig bei einer längeren Lagerung, doch Akkus sind davon etwas stärker betroffen. Grundsätzlich gilt: je kühler die Umgebung der Batterien, desto geringer die Entladung. Einzige Ausnahme sind die so genannten Zink-Luft-Batterien für Hörgeräte: Sie sind äußerst lange haltbar, da sie nur unter Luftzufuhr Strom liefern und während der Lagerung mit einem extra Kunststoffkleber verdichtet werden.
 
Es gibt eine Vielzahl verschiedener Baugrößen von Batterien. Für den Endverbraucher sind diese zumeist durch eine Größenangabe wie „AA“ gekennzeichnet. Diese ist sowohl auf dem elektrischen Gerät als auch auf der Batterie-Verpackung angegeben. Eine gute Kennzeichnung ist enorm wichtig, da falsche Batterien unter Umständen zu einem defekten elektronischen Gerät führen können. 
Events
Datum: 28.07.- 30.07.2010
Land: Japan
Ort: Tokio
Messe: Micromachine / MEMS - International Trade Show for Micro/MEMS & Nano Technologies
Datum: 10.08.- 13.08.2010
Land: Brasilien
Ort: Belo Horizonte
Messe: FIEE Minas - International Electrical, Energy and Automation Industry Trade Fair
Datum: 31.08.- 02.09.2010
Land: China (VR)
Ort: Shenzhen
Messe: NEPCON South China
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