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Es gibt jede Menge Digitale Standards, an die sich Industrie und Handel halten müssen.

Digitale Standards

Im Bereich der Elektronik bestimmen Digitale Standards unseren Alltag. Denn erst wenn ein Gerät, eine Maschine oder ein Computer den digitalen Standards genügt, kann eine erfolgreiche Etablierung am Markt ermöglicht werden. Digitale Standards legen die Beschaffenheit eines bestimmten elektronischen Gerätes oder eines Bauteils fest. Nur wenn die verschiedenen Hersteller sich auf einen digitalen Standard oder eine Norm einigen, kann gewährleistet werden, dass Geräte auch in einen digitalen Workflow integriert und miteinander verknüpft werden können. Kompatibilität ist gerade in unserer vernetzen Welt ein ganz wichtiges Kriterium bei der Festsetzung digitaler Standards. Denn ein digitaler Standard, der nicht mit Zusatzelektronik verknüpft werden kann, hat nur in wenigen Fällen gute Zukunftsaussichten.
 
Ein Beispiel für eine festgelegte digitale Norm sind die modernen Plasma oder LCD-Monitore, die den alten Standard, die größeren Röhrenbildschirme, immer mehr ablösen. Neben den Standards existieren parallel nicht selten auch noch weitere Technologien, die sich aber im Allgemein nicht durchsetzen lassen. Gründe dafür können unter anderem in zu hohen Produktionskosten, kurzer Lebensdauer der einzelnen Geräte oder schlechter Qualität im Vergleich zu den Standards liegen. Manchmal ist es aber einfach auch nur eine verbesserte Nachfolgetechnologie, die verhindert, dass sich bestimmte Geräte zu einem digitalen Standard entwickeln.     
In der Regel gehört zu den Eigenschaften einer digitalen Standardtechnologie, dass diese durch anerkannte Stellen geprüft wurde. So soll vermieden werden, dass umwelt- oder gesundheitsschädliche Techniken ebenso wenig wie unfallgefährdete Geräte den Weg zum Standard schaffen. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der digitalen Standardisierung ist der internationale Einsatz: man denke nur an die Vielfalt der Netzstecker, die es in den verschiedenen Ländern gibt. So hat man es in weiten Teilen Europas nun durchgesetzt, dass die in Deutschland verwendeten Stromanschlüsse weitestgehend als internationale Standards etabliert werden. Wer also auf Geschäftsreisen oder im Urlaub elektrische Geräte mitführt, benötigt somit keinen Adapter oder ähnliche Zusatzgeräte um seinen Laptop, seinen Rasierer oder sein Mobiltelefon ans Stromnetz anzuschließen. Zweifelsohne eine digitaler Standard, der Reisenden das Leben bequemer macht. Digitale Standards findet man häufig auch in den Bereichen Computer, TV und Telekommunikation.
 
Ob digitale Standards verbraucherfreundlich sind, darüber lässt sich streiten. Grundsätzlich gut ist, dass sich die Hersteller an den digitalen Standards orientieren müssen. Das heißt: alle müssen, um konkurrenzfähig bleiben zu können, mit den gleichen Technologien arbeiten. Wenn sich diese aber häufig ändern bzw. weiterentwickeln, kann dies auch negativ für den Verbraucher sein: es droht die Gefahr, mit alten Geräten zu arbeiten, die evtl. schon in naher Zukunft nicht mehr mit anderen, modernen Geräten kombiniert werden können. Eine schnelle Verifizierung digitaler Normen hat also immer zwei Seiten.   
 
Events
Datum: 28.07.- 30.07.2010
Land: Japan
Ort: Tokio
Messe: Micromachine / MEMS - International Trade Show for Micro/MEMS & Nano Technologies
Datum: 10.08.- 13.08.2010
Land: Brasilien
Ort: Belo Horizonte
Messe: FIEE Minas - International Electrical, Energy and Automation Industry Trade Fair
Datum: 31.08.- 02.09.2010
Land: China (VR)
Ort: Shenzhen
Messe: NEPCON South China
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