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Mit der Herstellung von optischen Geräten beschäftigt sich ein eigener Industriezweig.
Herstellung von optischen Geräten
Die Herstellung von optischen Geräten hat nichts mit der klassischen physikalischen Optik, also der Lehre vom Sehen oder Sichtbaren, zu tun. Um sich davon abzugrenzen wird in diesem Zusammenhang häufig der Begriff der technischen Optik gebraucht. Darunter versteht man die Konzeption, Gestaltung und Fertigung optischer Systeme. Da es sich um ganz konkrete Konstruktionsvorgänge handelt, wird die technische Optik als eigenständiger Bereich in den Ingenieurwissenschaften bezeichnet. Im Mittelpunkt der Herstellung solcher optischer Geräte steht stets die Auseinandersetzung mit spezifischen Strahlengängen.
Daher zählt eine entsprechende Strahlungsquelle auch zu den wichtigsten Bauelementen der technischen Optik. Als Strahlungsquelle werden all jene Gegenstände bezeichnet, die Teilchen oder Wellen zumeist mit Lichtgeschwindigkeit versenden. Bei der so genannten Strahlungsemission sind neben der Intensität auch die Art der Wellen sowie deren Frequenz von Bedeutung. Beispiele für Strahlen, derer man sich bei der Herstellung optischer Geräte zu Nutze macht, sind beispielsweise Lichtquellen wie die Sonne, Scheinwerfer oder Laserstrahlen. Eine weitere wichtige Komponente in der technischen Optik sind die lichtbrechenden Linsen mit ihren unterschiedlichen Wölbungsarten. Mit modernen Maschinen sind Fachleute in der Lage selbst komplizierteste Krümmungswinkel oder hauchdünne Schnitte zu erzeugen. Hier wird deutlich: die Herstellung von optischen Geräten ist Präzisionsarbeit, wo es auf hundertstel Millimeter ankommt. Je nach Qualitätsansprüchen oder dem zukünftigen Einsatzbereich, können Linsen entweder aus Glas, Kristall oder Kunststoff gefertigt werden. Projektsflächen, Prismen, Planplatten und Blenden sind im Übrigen weitere Basiselemente, die zur Herstellung von optischen Geräten benutzt werden.
Die Einsatzmöglichkeiten für derlei Geräte sind vielfältig: so findet man diverse Arten von Mikroskopen – vom Lichtmikroskop bis zum Rasterelektronenmikroskop – beispielsweise in Medizin, Forschung und Lehre. Auch Ferngläser und Teleskope werden nicht nur im privaten Gebrauch, sondern auch in vielen Wissenschaften wie beispielsweise der Astronomie verwendet. Häufig wird man jedoch auch im Alltag mit den Ergebnissen optischer Arbeiten konfrontiert, denn auch die medizinischen Brillen zum Ausgleich von Fehlsichtigkeit beim Menschen ordnet man der technischen Optik zu. Bei optischen Bauelementen unterscheidet man in der Herstellung zwischen zwei Komponenten-Arten: den passiven und den aktiven Komponenten. Zu den Passiven zählt unter anderem der Kondensor, ein optisches System inklusive einer oder mehrerer Spiegelflächen oder Sammellinsen zwischen dem abgebildeten Objekt und der Lichtquelle. Weitere Beispiele für passive optische Elemente sind Doppelprismen, Fresnellinsen und die Ulbrichtkugel. Dem gegenüber steht die aktive Komponente mit den Modulatoren, einem System innerhalb dessen sich zwei verschiedene physikalische Größen oder zwei Signale überlagern. Man unterscheidet mehrere Prinzipien der Modulation, darunter Frequenz, Amplitude, Phase und Polarisation. Sie alle werden als Verfahren in Nachrichtentechnik, Optik und Lasertechnik angewandt.
Events
| Datum: | 28.07.- 30.07.2010 |
| Land: | Japan |
| Ort: | Tokio |
| Messe: | Micromachine / MEMS - International Trade Show for Micro/MEMS & Nano Technologies |
| Datum: | 10.08.- 13.08.2010 |
| Land: | Brasilien |
| Ort: | Belo Horizonte |
| Messe: | FIEE Minas - International Electrical, Energy and Automation Industry Trade Fair |
| Datum: | 31.08.- 02.09.2010 |
| Land: | China (VR) |
| Ort: | Shenzhen |
| Messe: | NEPCON South China |




