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Die Herstellung von Schaltern ist Bestandteil der Elektrotechnik.

Herstellung von Schaltern

Unter einem Schalter versteht man in der Elektrotechnik eine kleine Baugruppe, also einen aus zwei oder mehreren Teilen niederer Ordnung bestehenden Gegenstand. Die Aufgabe eines jeden Schalters besteht darin, eine elektrisch leitende Verbindung zu trennen oder wieder herzustellen.  
 
Man unterscheidet bei der Herstellung von Schaltern zwischen Modellen, die manuell, elektrisch oder mechanisch betätigt werden können. Gleich wie der Impuls erfolgt, es wird stets der gleiche Prozess in Gang gesetzt: Die beweglichen Kontakte im Innern des Schalters stellen Öffnungen oder Schließungen der Verbindung her. So genannte Wechsler sind verantwortlich für das Trennen der einen und das erneute Wiederaufnehmen einer anderen Verbindung. Während des Öffnens kommt es zwischen den einzelnen Kontaktflächen zu einem Lichtbogen, der jedoch bei kleinen Spannungen oder Strömen von selbst erlischt. Bei der Herstellung von Schaltern, die für über 25 A oder Gleichstrom ausgelegt sind, verwendet man zumeist Löschkammern, die den entstandenen Lichtbogen abkühlen und gänzlich zum Erlöschen bringen. Im Bereich der Hochspannungselektronik sind wiederum andere Methoden notwendig, bei denen Lichtbogen zum Beispiel mit Öl in Kontakt gebracht werden.
 
Zu den einfachsten elektronischen Schaltern zählen die Transistoren. In ihnen findet während des Schaltvorgangs keine galvanische Trennung statt. Ganz anders bei den Analogschaltern, die häufig im Audiobereich angewendet werden und über eine uneingeschränkte Potentialtrennung verfügen. Eine Sonderstellung kommt elektronischen Schaltern wie dem so genannten Relais zu. Hierbei sind Lastrom- und Steuerkreis durch einen Optokoppler, ein optisch übertragbares Schaltsignal, galvanisch von einander getrennt. Kaum ein elektronische Gerät – sei es im gewerblichen Betrieb oder privat – kommt ohne einen Schalter aus. Je nach den Geräteigenschaften und Anwendungsgebieten unterscheidet man bei der Herstellung von Schaltern verschiedene Modelle. Neben dem bereits angesprochenen Analogschalter gibt es Trennschalter, Lastschalter, Steuerschalter, Leistungsschalter und Signalschalter. Während die Trennschalter vorwiegend in Schaltanlagen mit Spannungen von über tausend Volt eingesetzt werden findet man die mechanischen oder elektronischen Lastschalter überwiegend in privaten Haushalten: als Netzschalter an elektrischen Geräten oder als Lichtschalter. Dagegen sind Leistungsschalter ausschließlich für das Abschalten von Kurzschlussströmen konzipiert und Signalschalter für das Steuern geringer Strommengen innerhalb von Edelmetallkontakten. Für die Herstellung von Schaltern liegt eine so genannte Euronorm (kurz EN) zugrunde, an der sich das produzierende Gewerbe orientieren muss.
 
Dass Schalter nicht gleich Schalter ist beweisen nicht nur die vielen technischen Ausführungen, sondern auch die optischen: so gibt es Schalter im Kippformat, Drehschalter, Tastschalter oder Modelle, die durch Fußbetätigung oder Kontakt mit einem Schlüssel aktiviert werden können. Zu den mechanischen Schaltern zählen darüber hinaus die Nocken- oder Endlagenschalter.
Events
Datum: 28.07.- 30.07.2010
Land: Japan
Ort: Tokio
Messe: Micromachine / MEMS - International Trade Show for Micro/MEMS & Nano Technologies
Datum: 10.08.- 13.08.2010
Land: Brasilien
Ort: Belo Horizonte
Messe: FIEE Minas - International Electrical, Energy and Automation Industry Trade Fair
Datum: 31.08.- 02.09.2010
Land: China (VR)
Ort: Shenzhen
Messe: NEPCON South China
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