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In der Herstellung von Transformatoren unterscheiden Fachleute verschiedene Typen.
Herstellung von Transformatoren
Transformatoren, die in der Kurzform Trafo genannt werden, gibt es in diversen Größen, Formen und Gewichten: vom nur wenige Gramm wiegenden Klein-Transformator bis hin zum tonnenschweren Platzeinnehmenden Gerät. Dabei ist die grundlegende Aufgabe eines Trafos immer die gleiche: es geht um Energieumformung. Speziell jedoch um die steuerbare Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie und umgekehrt. Jeder Trafo setzt sich aus einer oder gleich mehreren Drahtspulen zusammen, die sich in ihrer Summe in einem magnetischen Feld befinden. Bei der Herstellung von Transformatoren der konventionellen Art werden zumeist die gewickelten Spulen in die gestanzten Trafobleche eingeschoben. Deshalb werden Transformatoren häufig auch Manteltransformator oder Spulenkörper genannt. Für die technische Ausführung bedeutet das: Zwei bis drei dieser Drahtspulen befinden sich auf einem gemeinsamen Eisenkern und ermöglichen das Herauf- und Herunterfahren von elektrischen Wechselspannungen. Diesen Prozess des Angleichens an die jeweiligen technischen Erfordernisse nennt man deshalb auch transformieren.
Insbesondere bei der reibungslosen Übertragung von Strom über längere Strecken macht man sich die Funktionsweise von Transformatoren zunutze. Ein Beispiel aus der alltäglichen Praxis sind unsere elektrischen Stromnetze, die ohne Transformatoren gar nicht existieren könnten. Denn schließlich sind es besonders leistungsstarke Trafos, die den elektrischen Strom von den Hochspannungsleitungen auf ungefährliche Werte herunterfahren. Entweder auf die allgemein übliche Netzspannung oder gar noch niedriger wie beispielsweise in elektronischen Kinderspielzeugen. Der Begriff Transformator entstammt in erster Linie dem Bereich der Energietechnik. Man verwendet die baugleichen Trafos jedoch auch in der Nachrichtentechnik: dort sind sie allerdings unter dem Begriff Übertrager bekannt.
Typen und Transformatoren
Die vielen unterschiedlichen Typen von Transformatoren werden vielseitig eingesetzt. Der Kleintransformator, der zumeist nur eine Leistung unter 3 kVA erbringt, beispielsweise überall dort, wo Primärspannungen bis 1000 Volt vorherrschen. Daraus ergeben sich Einsatzgebiete im Schaltschrankbau, in elektronischen Leiterplatten oder in Schaltnetzteilen. In einem ganz anderen Anwendungsbereich findet man die viel größeren Leistungstransformatoren. Sie sorgen für den reibungslosen Betrieb in modernen Stromverteilungsanlagen oder Schweißgeräten. Sehr vielseitig sind hingegen die ringförmigen Ringkerntransformatoren, von denen verschiedene Modelle am Markt existieren. Sie sind gekennzeichnet durch ein relativ geringes Gewicht, eine hohe Induktion einen kleinen Luftspalt sowie keinerlei Nebengeräusche. Einige Produzenten haben sich bei der Herstellung von Transformatoren auf Ringkerntransformatoren für den medizinischen Einsatz spezialisiert. Diese lassen sich vor allem in der Dentaltechnik, bei den Leben rettenden Defibrillationsgeräten oder in künstlichen Nieren gut anwenden. Des Weiteren sind Ringkerntransformatoren auch in der Bahn- und Flugzeugtechnik sowie in der Luft und Raumfahrt weit verbreitet. Im Alltag verbergen sie sich hinter Verkehrsampeln oder anderen automatischen Signalgebern.
Events
| Datum: | 28.07.- 30.07.2010 |
| Land: | Japan |
| Ort: | Tokio |
| Messe: | Micromachine / MEMS - International Trade Show for Micro/MEMS & Nano Technologies |
| Datum: | 10.08.- 13.08.2010 |
| Land: | Brasilien |
| Ort: | Belo Horizonte |
| Messe: | FIEE Minas - International Electrical, Energy and Automation Industry Trade Fair |
| Datum: | 31.08.- 02.09.2010 |
| Land: | China (VR) |
| Ort: | Shenzhen |
| Messe: | NEPCON South China |




