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Transformatoren unterschiedlicher Größe spielen in der Elektronik eine entscheidende Rolle.

Transformatoren

In Fachkreisen werden Transformatoren als ruhende elektrische Maschinen, also als Geräte, die mittels Elektrizität angetrieben werden, bezeichnet. Wie jede elektrische Maschine dient auch der Transformator der Energieumformung, insbesondere der steuerbaren Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie und umgekehrt. Das gängige Kürzel für alle Arten von Transformatoren lautet Trafo. Jeder Trafo setzt sich aus einer oder gleich mehreren Drahtspulen zusammen, die sich in ihrer Summe in einem magnetischen Feld befinden. Für die technische Ausführung bedeutet das: Zwei bis drei dieser Drahtspulen befinden sich auf einem gemeinsamen Eisenkern und ermöglichen das Herauf- und Herunterfahren von elektrischen Wechselspannungen. Diesen Prozess des Angleichens an die jeweiligen technischen Erfordernisse nennt man deshalb auch transformieren.
 
Insbesondere bei der Übertragung von Strom über längere Strecken macht man sich die Funktionsweise von Transformatoren zunutze. Ein Beispiel aus der Praxis sind unsere elektrischen Stromnetze, die ohne Transformatoren gar nicht existieren könnten. Denn schließlich sind es die Trafos, die den elektrischen Strom von den Hochspannungsleitungen auf ungefährliche Werte herunterfahren. Entweder auf die allgemein übliche Netzspannung oder gar noch niedriger wie beispielsweise in elektronischen Kinderspielzeug. Der Begriff Transformator entstammt in erster Linie dem Bereich der Energietechnik. Man verwendet die baugleichen Trafos jedoch auch in der Nachrichtentechnik: dort allerdings unter dem Begriff Übertrager.    
 

Typen und Funktionsprinzip von Transformatoren

Neben dem Übertrager zählen zu den bekanntesten Arten der Transformatoren die so genannten Anlasstransformatoren, Sicherheits-, Stell-, und Zeilentransformatoren. Man findet sie in den  unterschiedlichsten Einsatzbereichen. So ist der Anlasstransformator überwiegend in Fahrzeugen zu finden: er verringert die Motorspannung und damit den Anlaufstrom, was sich insbesondere bei Motoren mit großer Leistung auszahlt, da der Trafo den Motor beim Startvorgang schont. Der Sicherheitstransformator ist speziell für sekundärseitige Kleinspannungen für SELV- und PELV-Stromkreise konzipiert. Dabei beträgt die Leistung maximal 10kVA und höchstens 500 Hz bei einer Spannung von bis zu 50 V. Das wichtige am Sicherheitstransformator: er ist kurzschlussfest. Ganz anders die Stelltrafos, deren wichtigstes Merkmal in der Verstellbarkeit der Ausgangsspannung liegt. Mittels eines Schleifers kann die Verstellung selbst in größeren Stufen erfolgen. Es ist dem Benutzer also freigestellt, die gewünschte Spannung einzustellen. In der Vergangenheit haben sich Stelltransformatoren häufig im Zusammenhang mit der schwankenden Spannung an Röhrengeräten bewährt. Aber auch in Elektrolokomotiven, die noch nicht mit Leistungshalbleitern ausgestattet sind, übernimmt der Stelltrafo in Kombination mit einem kleineren Klettertrafo stufenlose Spannungsänderungen, die ein sanftes Anfahren der Lok ermöglichen. Als fester Bestandteil der integrierten Elektronik eines jeden TV-Gerätes ermöglicht der so genannte Zeilentransformator die erforderliche Hochspannung von 20.000 bis 30.000 Volt, die zum Betrieb der Bildröhre notwendig ist. Darüber hinaus ermöglicht der Zeilentrafo eine horizontale Ablenkung des Elektronenstrahls, die so genannte Zeilenfrequenz von 15.625 Hertz bei europäischen Fernsehern.
Events
Datum: 28.07.- 30.07.2010
Land: Japan
Ort: Tokio
Messe: Micromachine / MEMS - International Trade Show for Micro/MEMS & Nano Technologies
Datum: 10.08.- 13.08.2010
Land: Brasilien
Ort: Belo Horizonte
Messe: FIEE Minas - International Electrical, Energy and Automation Industry Trade Fair
Datum: 31.08.- 02.09.2010
Land: China (VR)
Ort: Shenzhen
Messe: NEPCON South China
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